Ein kleines Dankeschön
Im Leben gibt es immer wieder Situationen, in denen man sich bei jemand bedanken möchte. Es gibt auch Zeiten, in denen man sich selber mal ein kleines Dankeschön wünscht. Meine Eltern haben mich dazu erzogen, die Arbeit von anderen immer zu würdigen. Ich habe mir das sehr zu Herzen genommen, denn ich weiß, wie unangenehm es ist, wenn die eigene Arbeit nicht anerkannt wird. Aus diesem Grund versuche ich immer, dass ich mein Team spüren lasse, dass ich dankbar bin, dass sie mir so unter die Arme greifen. Sicherlich ist das nicht immer ganz so easy. Allerdings finde ich, dass es sich hierbei um eine Einstellungssache handelt. Ich bin mit meinen Kollegen mittlerweile recht gut befreundet, da wir natürlich auch sehr viel Zeit miteinander verbringen. Aus diesem Grund treffen wir uns auch abseits des Büros immer mal zu einem gemeinsamen Abendessen. Ich finde es schön, wenn man nicht nur auf beruflicher Ebene zu tun hat, sondern auch das Menschliche nicht aus den Augen verliert.
Kreativ sein
Mit meinem Beruf habe ich mich schon für einen Traumberuf entschieden. Ich wollte immer im Marketing oder in der Werbung arbeiten. Als Marketingmanagerin bin ich in beiden Bereichen aktiv. Ich fand es immer spannend, einen Beruf auszuüben, bei dem man kreativ sein kann. Alles in allem muss ich aber schon zugeben, dass das Ganze mittlerweile nicht mehr so viel mit Kreativität zu tun hat. Die kreativen Arbeiten werden in der Regel von anderen Fachkräften in meinem Team bewältigt. Ich bin in erster Linie für Kalkulationen und Organisation zuständig. In meinem Beruf gestaltet sich die Zeitplanung immer sehr unterschiedlich. So gibt es Phasen, in denen man einen recht entspannten Job hat. Es gibt aber auch Tage, an denen man weit mehr als 12 Stunden am Schreibtisch sitzt. Das sind vor allem die Zeiten, in denen neue Kampagnen entwickelt werden. Für mich sind sie aber immer am spannendsten, denn in dieser Zeit merkt man, wie leistungsfähig man ist.